“Ich war inspiriert von der Serie The West Wing”

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“Ich war inspiriert von der Serie The West Wing”

Porträt über Auslandsösterreicher von Daniela Kittner, Kurier 
Erschienen am 7. November 2016
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Lilly Maier. Ex-Kiku-Redakteurin bloggt über Wahlen

Ihre ersten journalistischen Schritte machte Lilly Maier in der KURIER-Kinderredaktion, jetzt studiert die 24-Jährige mit dem renommierten Fulbright-Stipendium an der New York University Magazin-Journalismus und bloggt über den US-Wahlkampf (ladylibertyvotes.wordpress.com). Ihre Neugier auf die USA wurde beim Fernsehen entfacht: „2013 bin ich das erste Mal nach Amerika gezogen, für sechs Monate Auslandssemester in Washington, D.C. – Anlass war damals vor allem die kultige Politik-Fernsehserie ‚The West Wing’, die mich so fasziniert hat, dass ich diese Politikmetropole persönlich kennenlernen wollte.

In dem Jahr habe sie sich sehr weiterentwickelt, „vor allem durch die Möglichkeiten, die sich mir hier aufgetan haben, im Studium als auch in der Arbeit. Nicht umsonst wird Amerika das Land der unendlichen Möglichkeiten genannt.“

Maier fand New York auch überraschend lebenswert: „Rooftop Farms zum Beispiel sind der neueste Hit, mitten in der Stadt wird auf Dächern von Fabriken Gemüse angebaut. Gut für die Umwelt und toll für Ausflüge aufs Land, ohne die Stadt zu verlassen. Und ich wohne hier in Brooklyn nur 15 Minuten vom Sandstrand entfernt, was ganz wunderbar ist. New York ist ja so groß, dass man gerne mal vergisst, auf einer Insel zu sein.“

Weltreise in einer Stadt
Leben in New York sei sehr schnell, sehr intensiv, dadurch manchmal auch sehr anstrengend. „Menschen lernt man hier leichter kennen als in Österreich, dafür zerbrechen Freundschaften aber auch schneller. Was ich am meisten liebe in New York ist, dass man hier auf Welreise gehen kann – einfach indem man ein paar U-Ban-Stationen fährt. Diese Multikulturalität gibt es in Österreich nicht.

Sie haeb sich sehr schnell an praktische amerikanische Alltagsdinge gewähnt, wie 24-Stunden-Supermärkte, so Maier, „aber gleichzeitig habe ich mich noch nie so europäisch gefühlt wie hier am anderen Ende der Welt. Manchmal braucht es die Ferne und den Abstand, um sich selber klarer zu sehen.“


Erschienen im: Kurier (November 2016)

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